Guten Morgen *geschütteltundnichtgerürt* ?. Uijuijui war das eine Nacht! Es regnete und stürmte massiv. Wir sind richtig durchgeschüttelt worden, so das es uns stellenweise ganz schön ins Grübeln brachte und mir auch etwas Angst machte. Hoffentlich wird es dann noch etwas besser mit dem Wetter.

Jetzt erst mal uns grob fertig machen und zu dem Parkplatz an den Pancake Rocks fahren. Hier dann Tabea etwas zum Essen zubereiten und dann los gehen, denn wir wollen was sehen ?. Aber um Gottes Willen, hier stürmt es noch viel mehr!!! Die Leute die an unserem Van vorbei gehen können sich kaum auf den Beinen halten. Puhhhh was tun???

Hmmmm… erst mal einen Kaffee trinken ? und eine Runde mit Tabea spielen.

Nach gut 20 Minuten haben wir uns entschlossen uns einzupacken und uns auf den Weg zu machen. Bereits mit den ersten Schritten ahnten wir worauf wir uns eingelassen haben. Aber seht selber.

Nach dem waghalsigen, sehr feuchten und stürmischen Ausflug haben wir entschlossen weiter Richtung Norden zu fahren. Wir drei zogen uns alles um, so das wir wieder in warmen und trocken Sachen steckten. Und los gehts…

Oh mein Gott ? ich habe einfach nur Angst!!! Der Wind wird immer stärker und auf den Straßen liegen Bäume, Steine und alles was der Wind sonst noch so tragen kann. Unser Auto wackelt wie ein Kuhschwanz. Die einzige, die anscheinend Freude hat ist Tabea, sie wackelt zur Musik im Auto und freut sich.

Nach ca. 5 km direkt an der Küste und immer stärkerem Wind haben wir uns geschlagen gegeben. Wir mussten wieder umdrehen, es war uns einfach zu gefährlich, der Wind drückte uns immer stärker in alle Richtung, jedoch am meisten Richtung Abhang hinunter. Also kehrten wir zu dem Ort Punakaiki zurück und suchten uns einen Campingplatz. Vorher besuchten wir eine kleine Taverne und nahmen ein Frühstück zu uns und beruhigten und wieder, bzw. kamen erst mal wieder runter. Während wir so in der Taverne aßen und die Zeit verbrachten lief auf dem Fernseher die Nachrichten, dort kam ein großer Bericht über die aktuelle Wetterlage in Neuseeland. Wir bemerkten es erst gar nicht, nur als es plötzlich ganz ruhig in der Taverne wurde und die Leute Aufstanden und Richtung Fernseher gingen, der direkt hinter uns war. Uns erreichen heute noch weitere Ausläufer eines Zyklons Namens „Fehi“ ?. Das erklärt natürlich einiges! Und wenn wir so darüber nachdenken, dass sind nur Ausläufer eines Zyklons, da wollen wir uns gar nicht vorstellen wie es ist auf einen vollständigen zu treffen!

Nach ein paar „ruhigen“ Stunden auf dem Campingplatz beschlossen wir noch einmal uns Richtung Pancake Rocks aufzumachen. Der Himmel hatte etwas aufgerissen, die Sonne blinzelte leicht und der Wind hat gefühlt etwas nachgelassen. Auf der Strecke dorthin haben wir unsere Bestätigung erhalten, dass es in jedem Fall gut war wieder umzudrehen.

Das haben wir so auch noch nicht live gesehen. Das hat das Meer eben mal eine Straße zu Fall gebracht. Wir haben uns kurz mit einem Bauarbeiter unterhalten, die haben die Befürchtung, dass die Flut die Straße weiter unterspült und komplett weg reißt. Es heißt jetzt erst mal die Nacht überstehen und morgen schauen wie der Stand ist. Als wir wieder an den Pancake Rocks angekommen waren, stand dort ein Schild Danger und die Eingänge waren abgesperrt ?. Wir denken mal das spricht auch schon für sich! Sebastian konnte es dennoch nicht lassen und hat für euch noch mal ein paar Aufnahmen eingefangen.

Anschließend sind wir wieder auf unseren Campingplatz zurück und genossen dort noch ein Glas Wein und eine Runde spielen mit Tabea bis wir zum Abendbrot wieder in die Punakaiki Taverne einkehrten. Dort haben wir lecker gegessen! Was wirklich sehr zu empfehlen ist!!! Und sind anschließend zum schlafen auf unseren Campingplatz zurück gekehrt.

Auf eine etwas ruhigere Nacht und einen entspannten morgigen Tag!

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